Neugieriges Hinter(fragen) eines Gotteskindes Teil 4

Ich frage mich, lebe ich überhaupt in einem Raum? Was bezeichne ich überhaupt als Raum? Ist ein Raum ein Zimmer? Ist die Welt ein Zimmer? Muss ein Raum Wände haben? Wenn ich Gedanken in meinem Kopf habe, sind die dann in einem Raum? Oder sind die in meinem Kopf? In welchem Kopf überhaupt? In dem Kopf den ich auch ab und an im Spiegel betrachten kann? Aber ich habe ja schon festgestellt, dass ich im Laufe meines Lebens schon viele Köpfe hatte. Vom Säuglingskopf- und Körper angefangen bis zum Jetzigen. Dann müsste ja alles verloren sein was im Kinderkopf drin war. Nur komisch, dass aber ein Kinderkopf jetzt in meinem Kopf erscheint. Also ich würde jetzt mal sagen, dass es nun doch nicht unbedingt im leiblichen Kopf  all die Bilder laufen. Jetzt schreit eine Stimme mich an, dass das alles im Unterbewusstsein stattfindet. Nein schreit eine andere Stimme (die sich aber irgendwie alle wie meine Stimme anhört,  nur irgendwie ziemlich schrill). Nein schreit sie wieder. Das alles ist in deinem Gehirn gespeichert. Ok sage ich zu dieser Stimme. Wenn das alles in meinem Gehirn abgespeichert ist, was ist dann mit den Sachen die ich noch erleben werde (so Gott will)? Sind die auch abgespeichert? Und wenn ja , wann kann ich die abrufen? Und wenn ja, wer bestimmt darüber wann ich diese abrufen kann? Auch das Gehirn? Wer hat all die Sachen in das Gehirn hineingespeichert? Wer hat den Computer mit Daten gefüttert? Die Software selbst? Oder braucht es dazu einen Programmierer? Macht das Gehirn auch Programmierer? Oder irrt sich das Hirn, und es wurde von einem Programmierer programmiert?

Was kommt jetzt von dir (Hirn?)? Was sagst du mir dazu?

Können sich Augen selber sehen? Können sich Ohren selber hören? Kann ein Gehirn sich selber sehen, schmecken, hören, programmieren? Wenn sogenannte Wissenschaftler alles immer erproben, wo erproben diese das denn eigentlich? Ich sehe das immer nur im Fernsehen. Aber selbst da sehe ich immer nur das die auf Apparate schauen. Auf Maschinen. Wie kann ich eigentlich ein Hirn erkunden? Mit Maschinen? Dann erkundet aber die Maschine das Hirn. Was ist wenn die Maschine wie das Hirn ist?

Denn auch eine Maschine muss programmiert werden. Auf etwas ganz bestimmtes muss diese programmiert werden. Ein Thermometer misst Wärme und Kälte. Eine Uhr misst die Zeit, ein Kühlschrank ist programmiert zu kühlen und nicht dazu bestimmt wie ein Ofen oder eine Heizung zu erwärmen.  Auf was ist ein Gehirn programmiert? Eine Maschine kann sich irren? Kann sie das wirklich? Oder ist sie einfach nur programmiert? Denn wenn die Maschine irrt, an was liegt das dann eigentlich? Ist diese dann selber schuld? Wer hat dann Schuld? Der Programmierer? Oder ist sie einfach nur kaputt? Ist eine Uhr eigentlich kaputt wenn sie eine andere Uhrzeit anzeigt wie eine andere Uhr? Geht sie falsch?

Ist ein Gehirn verwirrt  wenn es andere Daten ausspuckt als ein anderes Gehirn? Denn mir scheint es, dass das Gehirn mehr als ein Speichermedium betrachtet werden kann. Oder wie ein Chip oder eine Speicherplatte. Und das kann kaputt gehen. Ich stell mir mal vor, dass mein Gehirn kaputt ist, aber ich merke es nicht, weil mein Gehirn es mir nicht sagen kann da ich ja alles von meinem Gehirn bekomme, und das Hirn es selbst nicht bemerkt hat das es kaputt ist. Und nun? 

Hat man da nicht wirklich bedenken, ob das alles wirklich so stimmen kann was man sich so lang vorgestellt hat?

Ich habe das Gefühl, dass ich durch genau so eine Fragestellung erst bemerke, was für ein Programm im Hintergrund abläuft. Ich frage mich UP jetzt viel mehr darüber aus. Denn manchmal wundere ich mich warum in meiner Welt alles so ist wie es nun mal erscheint. Es ist wie als wenn ich daran glaube das Menschen fliegen können, aber ich keinen fliegen sehe. Als ob ich an was glaube, und es nicht sehen kann. Was ist der Grund dafür? Nicht das das schlimm wäre, nein! Aber was ist, wenn ich ein Programm im Hintergrund ablaufen habe, und ich von diesem aber noch keine Ahnung habe. Aber genau dieses Programm meine Bilder macht die ich zu sehen bekomme (oder auch wie ich die Bilder die ich zu sehen bekomme interpretiere). Dann ist es Interessant was sich da so alles verbirgt!

Ich möchte gar nichts mehr daran verändern, nein ich mache mir dieses Programm einfach nur bewusst. Stellen Sie sich vor, sie möchten ein Spiel spielen. Toll, na dann mal los. Ja aber wie geht das Spiel denn eigentlich? Na lies doch einfach die Regeln durch! Ich habe das Gefühl, dass ich ein Spiel spiele ohne die Regeln zu kennen. Und nicht das die Regeln allgemeingültig wären, nein es sind die Regeln die mir mein Programm auf das ich geeicht bin suggeriert. Das Spiel ist mein bestimmtes persönliches Regelsystem (Ordnung/Kosmos) nach dem ich alles, aber auch wirklich alles abraster, bewerte und mir ausrechne.

Das Spiel „ist“ schon meine Regel. Ich beobachte einfach meine persönlichen Regeln. Nicht mehr und nicht weniger. Aber dazu sollte mir klar sein, dass der der schaut und beobachtet, nicht das sein kann was geschaut und beobachtet wird. Ein Tierforscher ist nicht die Tiere die er beobachtet. Ein Röntgenbild ist nicht die Niere die darauf angeblich zu sehen ist. Und wenn ich im Fernsehen einen Film anschaue über Gehirnforschung, dann sehe ich kein Gehirn, sondern eine Glasplatte. Wenn (habe ich schon erlebt) das Gehirn untersucht wird, dann sah ich eigentlich nur bestimmte Linien auf einem Papier. Dazu sagte man mir, dass das meine Gehirnfunktionen wären. Aber ich sehe kein Gehirn! Und was kann man auf so einem Streifen denn da eigentlich sehen? Gefühle, Lust, Schmerz usw?

Gar nichts sieht man. Wie kann ich also davon ausgehen, dass der Arzt weiß wie es mir oder meinem Gehirn geht? Das ist ja so, als ob ich zum Arzt gehe, und ihn fragen würde wie es mir denn gehe? Das er mir sagen soll wie ich mich fühle? Merke ich das nicht selber? Kann mir irgendjemand erzählen wie es mir geht? Wie bescheuert ist das denn? Und wenn dieser dann sagt sie sind krank, dann muss es ihnen somit schlecht gehen. Ja, dann geht es Ihnen halt schlecht (der Arzt muss es ja wissen). Vor dem Arztbesuch ist alles tutti, danach alles scheiße. Wie kann den sowas ein? Entmündigung allererster Sahne!

Fazit: Mein Gehirn hält mich nicht am Leben. Denn Leben tut nicht das Gehirn, sondern DER, der dies alles beobachtet. Es lebt nicht das Bild das ich ansehe, sondern der, der das Bild anschaut. 

Aber dazu weiß ich mir an anderer Stelle noch mehr zu erzählen

 

Schnitt……………